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Kettlasbrunn

Der Ort Kettlasbrunn, welcher im Tale des Kettlasbaches liegt, ist seit 1972 eine Katastralgemeinde der Stadt Mistelbach.

Daten und Fakten
Seehöhe 206 m
7 km östlich von Mistelbach, nahe der B7 gelegen
Gesamtfläche des Gemeindegebietes 23,55 km²
281 Häuser und 540 Einwohner.

Vereine im Ort:
Freiwillige Feuerwehr             Dorferneuerungsverein
Jagdgesellschaft                    Kameradschaftsbund
Kirchenchor                          Ortsmusik
Sängerrunde                        Sportverein
Verschönerungsverein           Weinbauverein
Tennisclub

Geschichtliches
Am 14. Dezember 1055 wird Kettlasbrunn zum ersten Male genannt (Govatisbrunnen), als ein edler Richwin, der sich an einem Aufstand gegen Kaiser Heinrich III. beteiligt hatte, seiner Lehen verlustig erklärt wurde. Dass die Gegend aber auch schon früher von Menschen begangen, vielleicht bewohnt wurde, zeigt ein 1901 aufgedecktes (Kelten-) Grab, dem ein Tongefäß beigegeben war.

Dieser Ort litt im Laufe der Jahre im Vergleich zu anderen Siedlungen besonders stark unter den Folgen von Kriegen, Unwetterkatastrophen, Seuchen und Feuersbrünsten. An manche dieser Katastrophen erinnern heute noch Gedenktage und Wallfahrten, die frommen Gelöbnissen während diesen traurigen Zeiten ihren Ursprung verdanken. So wird seit dem Pestjahr 1613/14 das Fest des hl. Sebastien (Kirchenpatron) noch immer als Bet-, Buß- und Fasttag gehalten.

Pfarre
Kettlasbrunn ist eine selbständige Pfarre - hat zurzeit keinen eigenen Pfarrer. Die Betreuung erfolgt durch Mag. Ernst Steindl aus Wilfersdorf
Gottesdienst im Ort: Sonntag: 8.15 Uhr
Die Kirche war früher Wallfahrtskirche und ist dem Hl. Sebastian geweiht.